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Amalgam ist immer eine Legierung mit Quecksilber.
Quecksilber amalgamiert besonders leicht mit Natrium, Kalium, Zinn, Zink, Cadmium und Arsen, aber auch mit Gold und Silber.
Das Besondere an Amalgamlegierungen ist, dass die Metalle bereits bei Zimmertemperatur(20°C) eine Legierung eingehen und das Quecksilber bei einigen hundert Grad C abdampfen lässt, sodass das gelöste Metall zurückbleibt.
Daraus ergeben sich eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten.

In der Goldschmiede wird Amalgam aus Gründen der Giftigkeit nur noch sehr selten angewandt.
Früher wurde es hauptsächlich zur Feuervergoldung eingesetzt.
Dabei wird das Feingold (möglichst) in Pulverform im erwärmten Quecksilber gelöst, bis eine teigige Masse entstanden ist.

Vorsicht beim Umgang mit Quecksilber!
Quecksilber gibt schon bei Zimmertemperatur geruchlose unsichtbare Dämpfe ab.
Diese Dämpfe sind hochgiftig!
Während der Arbeit sollte man Gummihandschuhe und Atemschutzgeräte mit Spezialfiltern tragen.
Zumindest ist für sehr gute Abluft zu sorgen.

Besonders Abdampfarbeiten müssen unter einem geeigneten Abzug geschehen.
Verschüttetes Quecksilber
muss sofort mit Kupferpulver oder Jodkohle angeteigt
werden um die Spritzer wieder zu entfernen.
Beim Verschlucken von Quecksilber oder Amalgam sofort Tierkohle,
Eiweiß, oder Milch geben und zum Erbrechen anregen.
Nach dem Erbrechen Medizinalkohle oder Karlsbader Salz geben und sofort ins
Krankenhaus einweisen. Unfälle mit Quecksilber sind meldepflichtig.


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