
Amalgam ist immer eine Legierung mit Quecksilber.
Quecksilber amalgamiert besonders leicht mit Natrium, Kalium, Zinn, Zink, Cadmium und
Arsen, aber auch mit Gold und Silber.
Das Besondere an Amalgamlegierungen ist, dass die Metalle bereits bei
Zimmertemperatur(20°C) eine Legierung eingehen und das Quecksilber bei einigen hundert
Grad C abdampfen lässt, sodass das gelöste Metall zurückbleibt.
Daraus ergeben sich eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten.
In der Goldschmiede wird Amalgam aus Gründen der Giftigkeit nur noch
sehr selten
angewandt.
Früher wurde es hauptsächlich zur Feuervergoldung
eingesetzt.
Dabei wird das Feingold (möglichst) in Pulverform im erwärmten Quecksilber gelöst, bis
eine teigige Masse entstanden ist.
Vorsicht beim Umgang mit Quecksilber! |
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