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--- Kurs1 ---
Werkstatt
Werkzeuge
Arbeitsmaterial
Vorbereitungen
--- Praxis ---
Entwurf
Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Schritt 5
Schritt 6
Schritt 7
Schritt 8
Schritt 9
Schritt 10
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Das Schmuckstück ist
jetzt schon fast fertig.
Um an unzugänglichen Stellen wie z.B.
zwischen den Zacken schmirgeln
zu können, wickelt man sich ein
kleines Stück Schmirgelpapier
stramm um die dreieckige Nadelfeile. |
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Es muss
nun fein geschmirgelt werden,
bis keine Kratzer oder eventuelle Blausilberreste (Oxide vom Löten)
mehr zu sehen sind. |
Nach dem Schmirgeln mit 400er Schmirgelpapier ist
das Stück für den nächsten Arbeitsgang vorbereitet.
Eine gleichmäßig matte Oberfläche wird
mit Hilfe einer alten Zahnbürste erzielt.
Mit dieser wird das gesamte Stück mit Bimsmehl und etwas Wasser intensiv mit
kreisenden Bewegungen gebürstet. |
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Nun werden nur noch die Kanten poliert.
Das gibt dem Schmuckstück den letzten
Schliff.
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Poliert wird hier mit einem Polierstahl.
Durch das Reiben über die Kanten wird die Silberoberfläche verdichtet, was den
Glanz ergibt. |
Mit dem Polierstahl kann nur der Glanz auf das
Werkstück übertragen werden, der auch auf der
Oberfläche des Polierstahls vorhanden ist.
Daher sollte man immer auf eine perfekte Politur
des Stahls achten (ggf. nachpolieren)
Der Kontrast von matter Oberfläche und polierten Kanten
ist das Geheimnis das Schmuckstücke zum Leben erweckt.
Zum Schluss muss
noch das Fell gesäubert und die Silber-Feilung aufgenommen
werden. Die Feilung wird im Fell an einer Stelle zusammen geschüttelt und mit der
Brettbürste in die Raumschale gefegt. Die Feilung wird noch einmal mit einer Pinzette
grob durchgesehen bevor Eisenspäne, Sägeblattstückchen und Bindedrahtreste mit einem
Magneten herausgeholt werden. Danach kann die Feilung in ein Schraubgefäß gegeben
werden, worin sie gesammelt wird, bis sie eines Tages zur Edelmetallrückgewinnung zu
einer Scheideanstalt gesandt wird. Im Fachhandel gibt es praktische Feilungsbüchsen aus
Blech mit Deckel und Siebeinsatz. |